Umgebung

Wo immer ein Lokal Tradition hat und Geschichte erzählt, ist es als Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen schon gesetzt. Wenn es aber, wie der „SchillerGarten“, eingebettet liegt in eine reizvolle Landschaft und in Stadtteile, die es sich zu durchstreifen lohnt, dann ist es umso eher ein Ziel, dem man mehr Zeit als gewöhnlich widmen sollte.

Blasewitz und das „Blaue Wunder“

Blasewitz, großbürgerlicher Wohnvorort und geprägt vor allem von Villen und Landhäusern, und Loschwitz, am anderen Elbufer gelegen, sind touristisches Muss. Beide Stadtteile liegen romantisch am Elbufer, verbunden durch das „Blaue Wunder“, die ingenieurtechnische Meisterleistung des 19. Jahrhunderts. Die imposante Stahlbrücke mit 280 m Spannweite hat ihren Namen auf Grund der weithin leuchtenden blauen Farbe. Brückenzoll (Fußgänger, Radfahrer, Hühner und Gänse je zwei Pfennige, Zugtiere zehn Pfennige) wird seit 1921 nicht mehr erhoben, dafür überwachen moderne Gewichtsmessanlagen die Brücke, um sie noch so lange wie möglich zu erhalten. Am Blasewitzer Elbufer finden sich zahlreiche Ruder- und Bootshäuser, der Elbabschnitt oberhalb des „Blauen Wunders“ wird für Regatten und Wassersportereignisse genutzt. Neben den Elbauen und dem Elbradweg bietet der nahe gelegene Waldpark in Blasewitz Ruhe und Entspannung.

Das Blaue Wunder
Das Blaue Wunder

Loschwitz und seine Bergbahnen

Loschwitz auf der anderen Elbseite ist idyllischer Ort mit kleinen Gassen und Kneipen, umgeben von Elbhängen und Weinbergen. Namhafte Persönlichkeiten wie Dinglinger, der virtuose Hofgoldschmied von August dem Starken, der Maler Ludwig Richter sowie die Kügelgen-Brüder hatten hier ihre Sommersitze. Ende Juni jeden Jahres findet zwischen Loschwitz und Pillnitz das bekannte Dresdner Elbhangfest statt, ein Volksfest von einzigartigem Flair. Zwei technische Denkmale – die Standseil- und die Schwebebahn – haben in Loschwitz nahe beieinander ihre Talstationen. Die 1895 erbaute Standseilbahn gehört zu den ältesten Bergbahnen Europas und überwindet auf der 545 m langen Fahrstrecke knapp 100 m Höhenunterschied bis zum Weißen Hirsch, von dem man einen herrlichen Blick auf die Stadt genießen kann. Die Schwebebahn, zur Jahrhundertwende erbaut, ist die erste Bergschwebebahn Europas und überwindet 84 m Höhe auf der 280 m langen Strecke nach Oberloschwitz.

 

Seit der Saison 2005 liegt der Anleger der Sächsischen Dampfschifffahrt wieder auf der Blasewitzer Seite vor dem SchillerGarten!